Genelle Guzman-McMillan: Engel gibt’s wirklich

In diesem Buch beschreibt Genelle Guzman – McMillan was sie am 11. September 2001 erlebt hat.
Es schien für sie ein ganz normaler Tag wie jeder andere zu werden. Sie ging zur Arbeit und redete mir ihren Kolleginnen über alltägliche Dinge. Bis der Anschlag passierte.
Sie war in ihrem Büro im 65.Stock, als der Wolkenkartzer zu schwanken begann, aber sie machte sich keine Sorgen. Da sie in Trinidad aufwuchs wo es häufig Erdbeben gab, dachte sie, dass es vielleicht nur ein Erdbeben ist und war nicht weiter beunruhigt. Keiner aus dem ganzen Stock wusste was passiert war und so bliebe sie noch ungefähr eine Stunde in ihren Büros und erst dann habe sie sich auf den Weg nach unten gemacht.
Als Genelle mit den anderen im 13.Stock angekommen ist, stürzte das Gebäude ein und
verschütte Genelle. Sie lag 27 Stunden unterm Schutt und schreibt das sie nur
überlebt hat, weil in den letzten Stunden ein Engel namens Paul ihre Hand
hielt.
Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, und ich auf den ersten
Seiten las, dass Genelle die letzte Überlebende war die vom Schutt befreit
wurde, war ich schon sehr beeindruckt und es hat mich auch gleichzeitig
bestürzt. Genelle beschreibt in allen Situationen ihre Gefühle was dazu führt,
dass man als Leser sehr gut in das Geschehen mit hinein genommen wird. Ich habe
mit ihr mitgelitten und mich mit ihr über ihre Umkehr gefreut. Sie hat ihr Leben
nach dem Unglück total umgedreht und wollte ein Leben führen, dass Gott
gefällt.
Beeindruckt hat mich auch, dass sie die Versprechen die sie Gott
gemacht hatte als sie begrabe lag auch wirklich alle so schnell wie möglich
erfüllt hatte. Außerdem spricht sie den Leser auch sehr oft an und man bekommt
das Gefühl, dass sie mit einem spricht und einem persönlich ihre Geschichte
erzählt.
Ein Buch das man gelesen habe sollte.

Brunnen, ISBN 978-3-765-51221-6, Preis 14,99 Euro

Adeline Warkentin

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