Irene Mohr: Mein kunterbuntes Haus

 

mein kunterbuntes haus

„Mein kunterbuntes Haus“ ist ein großes Papphaus mit zehn kleinen Bildwörterbüchern im Inneren. Klappt man das Haus auf, befindet sich auf der linken Seite ein Text über kleine Alltagsgeschehnisse im Haus und auf der rechten Seite sind zehn kleine Bildwörterbücher in Hausform angeordnet. Die Bildwörterbücher stellen jeweils die verschiedenen Zimmer da. Die wichtigsten Gegenstände von Wohnzimmer, Esszimmer, Küche, Garage, Flur, Werkstatt, Kinderzimmer, Spielzimmer, Badezimmer und Dachboden sind in den jeweils entsprechenden Büchlein abgebildet.

Der Text enthält eine kleine Geschichte rund um den Tagesablauf im Haus und beinhaltet gleichzeitig 33 Suchaufträge für die Kinder. Zum Beispiel möchte die Mutter auf dem Sessel ein Buch lesen, findet aber ihre Brille nicht. Die Kinder werden angeregt, in den kleinen Büchern nach den Gegenständen zu suchen.

Die kleinen Büchlein sind so angeordnet, dass sie ein Haus bilden und bieten dadurch auch die Möglichkeit eines kleinen Puzzles.

Beim ersten Angucken des Buches war ich erst einmal etwas enttäuscht. Ich hatte mir aufgrund der Beschreibung von den kleinen Büchlein über die Zimmer mehr versprochen als „nur“ reine Bildwörterbücher. Auch die Handhabung empfand ich zunächst als etwas kompliziert. Das ganze Papphaus ist schon recht groß und die kleinen Büchlein fallen relativ schnell heraus. Meine Kinder und ich haben uns dann zum Anschauen einfach auf den Teppich gelegt, das klappte auch sehr gut. Und da meine Kinder (1 Jahr und fast 3 Jahre) einfach anders denken als Erwachsene, machte entgegen meiner Skepsis das Angucken richtig Spaß. Mein Großer fand die Geschichte und die Suchaufträge richtig spannend und war sehr motiviert, immer das richtige Zimmer zu finden und dann in dem entsprechenden Büchlein nach den Gegenständen zu suchen. Auch meine kleine Tochter fand die vielen kleinen Büchlein spannend und blätterte voller Freude darin rum.

Leider fehlten so wohl mir als auch meinem Sohn die Personen in dem Haus. In der Geschichte wird ständig von Mama, Papa und Kindern gesprochen, aber in und auf den kleinen Büchlein sind keine Personen abgebildet. Lediglich vorne auf dem Einband des Papphauses. Das ist etwas schade. Vielleicht wären ja kleine, eventuell sogar magnetische, Pappfiguren gut, die dann mit durch die entsprechenden Zimmer (oder auf die Einbände der kleinen Büchlein) wandern könnten?!

Trotz alle dem, wird „Mein kunterbuntes Haus“ bestimmt noch häufiger von uns entdeckt werden.

Kaufmann Verlag, ISBN 978-3780628732, Preis 19,95

Martina Hülsmeier

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