Marianne Grandia: Weißer als Schnee

weißer als schnee

Kathy lebt in einer heilen Welt. Sie hat eine liebevolle Mutter und einen Vater der sie über alles liebt.
Als Ihr Vater von heute auf morgen sie und ihre Mutter verlässt und nach Amerika auswandert, bricht für sie die Welt zusammen. Sie fühlt sich verraten. Den einzigen Halt findet sie bei ihrer Mutter, die aber fünf Monate später stirbt.

Allein auf sich gestellt, mit einer riesen Wut auf ihren Vater und nicht fähig jemandem zu vertrauen, baut sie hohe Mauern um sich auf. Auch Ihre Freundinnen hält sie auf sicheren Abstand.
In ihrem Berufsleben ist sie erfolgreich, aber auch in ihrem Büro sind Gespräche über ihr Privatleben ein Tabu. Sie ist mit ihrem Leben rundum zufrieden.

Als sie aber im Nachlass ihres Vaters eine Kassette von ihrer Mutter und die Briefe ihres Vaters, die sie ungeöffnet zurück geschickt hatte findet, steht sie vor einer Wahl, der Vergangenheit sich noch mal zustellen und sie zu verarbeiten oder weiter hinter ihren Mauern zu leben.

Der Schreibstil war gut. Es war leicht zu lesen und ich konnte die Geschichte gut verfolgen.

Die Autorin hat das Thema „Vergeben“ gut erklärt. In diesem Buch wird deutlich, dass tiefes Gottvertrauen tiefe Gräben überwinden und dicke Mauern durchbrechen kann.

Ein wunderbares Buch das den Weg der Vergebung zeig.
Für jeden zu empfehlen, der seine schwere Vergangenheit verarbeiten und hinter sich lassen will.

Verlag der Franckebuchhandlung, ISBN 978-3-868-27426-4, Preis 14,95 Euro

Irene Warkentin

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